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Die Kraft der Worte in der Musik

Für ruhige Stunden: RnB & Soul

RnB – kurz für Rhythm and Blues – bezeichnet den Stil afroamerikanischer Popmusik: eine rhythmisch stark akzentuierte Form des Blues. RnB tauchte als Gattungsbegriff auf, um den als diskriminierend empfundenen Begriff Race Music zu ersetzen. Durch die Verbindung von RnB und Soul sind Musikgrößen wie Michael und Janet Jackson, Whitney Houston, Lionel Richie und Prince bekannt geworden.


Rhythm and Blues ist ganz auf die Unterhaltung des Publikums ausgelegt. Das Lead-Instrument der Bands ist meist die elektrische Gitarre, als typische Vertreter des gitarren-betonten Rhythm and Blues gelten Ike und Tina Turner.

Viele Bands verpflichteten echte “Shouter” wie Big Joe Turner als Sänger. Als erster großer Star des Rhythm and Blues zählt Louis Jordan. Zu seinen Hits gehören unter anderem Caldonia, Saturday-Night-Fish-Fry und ChooChoo-Boogie. Zweideutige Texte hingegen sind die Grundlagen für den Erfolg von beispielsweise Julia Lee.
Durch die Kombination von RnB und Gospel schufen Künstler wie Ray Charles und Sam Cooke die Soulmusik, oder einfach Soul, eine Form des Rhythm and Blues mit seinen alten säkularen Themen, die nun mit sakraler Energie vorgetragen werden. Der Song ‚Hallelujah, I love her so!’ von Ray Charles spiegelt diese Spannung schon im Titel wider. Soul greift die Motive und Themen der schwarzen Bürgerrechtsbewegung auf – den Kampf um gesellschaftliche, rechtliche und wirtschaftliche Anerkennung der immer noch unterprivilegierten Afroamerikaner und damit verbunden der Konstituierung schwarzen Selbstbewusstseins.

Soul spaltet sich in verschiedene Genres und Stile auf. Der wirkungsmächtigste und geschäftlich erfolgreichste dürfte Motown sein. Das Detroiter Label machte eine Reihe von Künstlern groß, beispielsweise Diana Ross & The Supremes, die Temptations, Smokey Robinson & The Miracles, Stevie Wonder und Marvin Gaye.

Bekannte Songs mit unterschiedlicher Charakteristik von Soulkompositionen sind die langsame Ballade „When A Man Loves A Woman“ von Percy Sledge und das anheizende schnelle Otis-Redding-Stück „Respect“ in der Interpretation von Aretha Franklin.

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